Informationen für Berater & Multiplikatoren

Für Berater und Multiplikatoren stehen für das Themengebiet Ausbildung und Schule vielfältige Informationen zur Verfügung. In Gelsenkirchen und Umgebung gibt es vielfältige Projekte und Ideen, um die Schüler in der Übergangsphase Schule und Ausbildung zu unterstützen.

An dieser Stelle werden die wichtigsten Projekte und Ansätze für die Berater und Multiplikatoren vorgestellt:

Berufsvorbereitung im Unterricht

Allgemeine Informationen zur Berufs- und Arbeitswelt
Informationen über historische Berufe, Einbeziehung der Geschlechterperspektive und des Migrationshintergrundes.
Literatur: Richter, Ulrike (Hrsg.): Den Übergang bewältigen. Gute Beispiele der Förderung an der Ersten Schwelle von der Schule zur Berufsausbildung, Bielefeld 2005.

Berufswahlorientierung
Vorstellung aktueller Berufe, z.B. Infobörsen in Schulen. An 1-2 Tagen kommen Menschen unterschiedlicher Berufsfelder in die Schulen und geben in kleinen Gruppen ihre Erfahrungen weiter (vgl. Grillo-Gymnasium, Gelsenkirchen)
Weiterführende Details auf Schulministerium.NRW.de 

BUZ-Berufsmesse
Seit mehreren Jahren lädt das Gelsenkirchener Berufskolleg für Technik & Gestaltung Firmen, Institutionen und kleine Betriebe ein, an zwei Tagen Berufe vorzustellen. Schulklassen aus Gelsenkirchen, Bottrop, Herten und Gladbeck können diese Messe besuchen.
Literatur: Rullmann, Marit: Ein Rundgang durch den BUZ Aus-Bildungsmarkt (S. 65 – 73) in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe. PDF-Download

Berufswahlpass
BMBF und EU Projekt, läuft in nördlichen Bundesländern mit großem Erfolg (www.berufswahlpass.de). Der Berufswahlpass ist ein nachhaltiges Instrument im Bereich der Berufswahlorientierung und findet zunehmende Verbreitung. Dieses in NRW favorisierte Instrument hat mittlerweile einen großen Wiedererkennungswert in Schule und Wirtschaft erreicht.

Der Berufswahlpass wird an vielen Schulen in Nordrhein-Westfalen bereits ab Klasse 7 der allgemein bildenden Schulen eingesetzt. Er ist persönlicher Begleiter durch die gesamte Berufswahl und wirkt als Instrument zur Förderung der Lernfähigkeit, er dient den Schülerinnen und Schülern als Instrument zur Planung und Steuerung des Übergangs in die Berufs- und Arbeitswelt. Der Berufswahlpass ist ein Informations-, Planungs- und Dokumentationsinstrument, mit dem die Schülerinnen und Schüler ihr Lernen eigenverantwortlich organisieren lernen, sich ihr Kompetenzprofil bewusst machen, die erworbenen Kompetenzen auswerten und dokumentieren. Die Arbeit mit dem Berufswahlpass stärkt Eigeninitiative und ist grundlegend für lebenslanges Lernen. Dabei ist es das Ziel des Berufswahlpasses nicht nur die fachlichen Kompetenzen, sondern auch die personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen stärker in den Blick zu nehmen.

Bewerbungstraining
Lebenslauf, Einstellungstests, Bewerbungsgespräche mit Video, Assessment-Center, Kompetenzchecks, Stufenmodell.
Literatur: Franke, Susanne: Lebensplanung und Einstieg in die Arbeitswelt. Schulklassenseminare des DGB-Haus der Jugend (S. 123 – 129) und
Sinagowitz, Sabine: „Gute Arbeit in der Schule“ – Wie wir arbeiten und wie wir arbeiten wollen (S. 135 – 143)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006.

Berufe-AG (Berufs-Orientierungssemniar)
Im Rahmen des Projektes Go4Work wird an 17 Hauptschulen des Kreises Recklinghausen in den Klassen 8 – 10 Berufswahlorientierung in den Gruppen- und Einzelberatung angeboten, mit dem Ziel der Vermittlung in eine realistische und zugleich konkrete Anschlussperspektive und letztendlich in betriebliche Ausbildungsverhältnisse.
Kontakt: Dörthe Koch, Projektleitung Go4Work, Verein Jugend in Arbeit e.V., Telefon: 02361/4904320

Kooperation Schule-Betrieb, Praktika

Betriebspraktika
Betriebspraktika für SchülerInnen sind gesetzlich vorgeschrieben, als dreiwöchiges Praktikum meist im 9., aber auch schon im 8. oder im 10. Schuljahr. Sinnvoll kann ein freiwilliges Praktikum sein, in den Ferien zum Beispiel oder ein Langzeitpraktikum.
Literatur: Keller, Heidi; Nöhmaier, Nadine: Praktiumsknigge. Ein Leitfaden zum Berufseinstieg, München 2005.

Akquise von Betrieben für Praktika
Kontaktpflege ist wichtig, um die ‚richtigen’ Praktikant/innen mit den ‚richtigen’ Firmen zusammenzubringen etwaige Probleme auszuräumen und möglichst auch Plätze für Lehrstellen zu akquirieren.
Kontakt: Praktikumsagentur beim Förderkorb Gelsenkirchen; http://www.foerderkorb.de
Gonska, Sven: Förderkorb und Praktikumsagentur (S. 143 – 145)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006. PDF-Download

Azubis berichten in ihrer alter Schule
Eine gute Möglichkeit Erfahrungen weiterzugeben und Firmenkontakte zu pflegen und zu intensivieren.

Betriebserkundungen für SchülerInnen
Hier kann man versuchen bestehende Kontakte zu nutzen: Betriebe der Eltern, ehemaliger Schüler usw.

Kontaktpraktika Klasse 10
halbjährliche Praktika in Betrieben, überbetrieblichen Ausbildungsstätten und Berufskollegs in Verbindung mit theoretischen Unterricht. An einem Tag pro Woche, möglichst wenn die Azubis Berufsschule haben.

Wechselnde und außerschulische Lernorte
Praxistage auf dem Bauernhof, in Betrieben, bei der IHK, der Kammer, in Vereinen oder Selbsthilfegruppen.

Lernpartnerschaften/Lernwerkstatt
Unterrichtung einer kleinen Lerngruppe 2-3 Stunden wöchentlich in handwerklichen Fähigkeiten durch einen außerschulischen Partner/Handwerksmeister, Projekt Lernwerkstatt der Franz-Hillebrandt-Hauptschule, Castrop-Rauxel.
Wird ab 2006 auch mit zwei Hauptschulen in Gelsenkirchen durchgeführt: Rotarier & Equal-Projekt. Förderkorb, Herr Ott, Telefon: 0209/3896811
Literatur: Hg. Lernwerkstätten in NRW. 4. Aufl. Soest 2002.

Schnupper- oder Ferienpraktika
z. B. in Kooperation mit der Degussa als
Praktikum am Anfang und Ende der Ferien. Solche Praktika werden verstärkt Akquise der Azubis genutzt. Wer ein solches Praktikum zusätzlich macht kann sich anschließend bewerben; dies vermindert die Abbruchquote.

Schnupperkurs – Wie sieht eigentlich der Alltag eines Tierpflegers aus?
Kontakt: ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen, www.zoom-erlebniswelt.de

Schülerfirmen/Miniunternehmen
Löchterschule, Gelsenkirchen; BK Wirtschaft und Verwaltung, Gelsenkirchen; Städt. Gymnasium, Herten in Kooperation mit dem Inst. der deutschen Wirtschaft. Lokale aGEnda 21, Gelsenkirchen, Aktion Mehrwert Schülerfirmen über ebay im Internet: Hauptschule Eppmannsweg, Gelsenkirchen
Weitere Details: agenda21.gelsenkirchen.de Unterpunkt Projekte

Unternehmenspatenschaften zwischen Betrieb und Schule
Beispiele: Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gelsenkirchen mit Deutsche BP AG, Hauptschule Schwalbenstrasse und Fa. Düsing (Projekt Blockhaus mit Schülercafé).
ABBEO & die Ausbildungsoffensiven der Stadt Herten und Castrop-Rauxel und das Equal-Projekt: „Auf KURS in die Zukunft“ stiften ebenfalls Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft. Koordination: Carolin Baedeker, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Tel.: 0202/2492 – 119.
Weitere Details: www.partner-fuer-schule.nrw.de

a+l.l+e. Wettbewerb „Die besten Praktikumsberichte

Der Wettbewerb findet seit 2003 jährlich in Gelsenkirchen und seit 2005 auch in Herten statt.
Rullmann, Marit: Wettbewerb: Die besten Praktikumsberichte – Gelsenkirchen und Herten (S. 77 - 83)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006. PDF-Download
 

Information und Weiterbildung der Lehrenden

Lehrerfort/-weiterbildung
Fortbildungsmaßnahmen für Lehrer und Lehrerinnen der Sek. I und II, die Schüler und Schülerinnen im Rahmen der Schullaufbahn in Fragen der Berufswahlorientierung und Berufswahlvorbereitung beraten und unterstützen. Dient auch der schulformübergreifenden Vernetzung

Lehrerhandreichung AusbildungPlus: Berufsorientierung

Informationen und Entscheidungshilfen zu Berufswahl, Berufsausbildung, Zusatzqualifikationen und dualen Studiengängen. Kl. 8-13, Weitere Details unter: www.ausbildung-plus.de

Betriebspraktika und Betriebserkundungen
Lehrer und Lehrerinnen in der außerschulischen Arbeitswelt : sollten in enger Absprache mit den Betrieben stattfinden. Betriebspraktika wären z. B. in den Ferien möglich. Einwöchige Praktika erleichtern die Freistellung.

Lebensweg- und Berufsplanung

Eigene Unterrichtseinheiten
Paul-Gerhard-Schule, Oer-Erkenschwick; Gesamtschule Ückendorf und Hauptschule Eppmannsweg, (beide Gelsenkirchen); Gesamtschule RE-Suderwich

Wahlpflichtfach Lebens- und Berufsplanung
13. Jg. Gesamtschule Hagen-Eilpe Schulprogramm: Evangelische Gesamtschule Bismarck, Gelsenkirchen

Sozialpädagogische, psychologische Hilfen

Einstellung einer sozialpädagogischen Fachkraft:
Projekt GO4Work u.a.

Info- und Stützsysteme für Schulbesuchs- und Leistungsverweigerer:
z. B. Frühabgängerprojekt der Städt. Schule f. Lernbehinderte, Gelsenkirchen in Kooperation mit Förderkorb und Jugend in Arbeit, Recklinghausen.

Essen: Statt-Schule: Viele (Um)Wege-ein Ziel:
Projekt führt seit 1998 Jugendliche in angemessener Form dahin, ihrer Schulpflicht wieder nachzukommen; Lernchancen werden verbessert, Schulabschlüsse ermöglicht und Vermittlungschancen in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis erhöht; findet bewusst außerhalb der Schule statt. Aufbau von Beratungssystemen (Abbrüche, Sucht...)
Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Jugendberufshilfe, Jugend in Arbeit etc. Assessment – Kompetenzen und berufsspezifische Qualifikationen

Sozialisation/Genderperspektive

www.genderundschule.de
Ziel von Gender und schule ist es, den Blick für Geschlechtergerechtigkeit in der Schule zu schärfen und Wahrnehmungsmuster neu zu gestalten. Um Chancengleichheit zu erreichen, müssen verfestigte Rollen aufgebrochen und verändert werden.
Weitere Details unter www.genderundschule.de  

Berufs- und Lebensplanung für Mädchen/
Lebensplanung und Berufswahl für Jungen

Städt. Gemeinschaftshauptschule Emmastr., HS Eppmannsweg ; UNESCO-Gesamtschule Ückendorf (alle Gelsenkirchen); Paul-Gerhard-Schule, Oer-Erkenschwick; Fridjof-Nansen-Realschule und Willy-Brandt-Gesamtschule, Castrop-Rauxel; Fröbelschule, Städt. Schule f. Lernbehinderte, Gladbeck; Martin-Luther-King-Gesamtschule, Marl; Wolfgang-Borchert-Gesamtschule, Recklinghausen;
ab 5. Schuljahr: Martin-Luther-Hauptschule, Herten und Gesamtschule Hagen-Eilpe mit Genderperspektive

a+l.l+e Veranstaltungen
Veranstaltungen zum Thema „Spannendes Lernen für Jungen und Mädchen zu Natur und Technik“
Weitere Details unter www.alle-lernen.net Punkt Gender Mainstreaming und www.gender-in-bildung.de

Förderung von alleinerziehenden Müttern/Vätern:
Betriebliche Erst-Ausbildung in Teilzeit für junge Mütter/Väter (BEAT, RE/init e.V.)

Girls Day
An jedem vierten Donnerstag im April ist Girls Day, der Mädchen Zukunftstag. Entstanden 1993 in den USA, findet er in unserer Region immer größere Resonanz. Eine Möglichkeit für Mädchen ungewöhnliche Berufe kennen zu lernen, vielleicht den Traumberuf: Handys entwickeln, Wale erforschen oder Webseiten gestalten. Ob die eigenen Eltern oder andere Erwachsene, die Mädchen begleiten sie einen Tag bei der Arbeit und sammeln erste Erfahrungen.
Vorbereitender Fragebogen unter: www.genderundschule.de
Der Girl’s Day ist wichtig zur Erweiterung des Berufswahlspektrums um frauenuntypische Berufe. Denn obwohl diese Mädchengeneration die bestausgebildete aller Zeiten ist, entscheiden sich viele immer noch für typisch weibliche und damit meist schlecht bezahlte Berufe. www.girls-day.de
Literatur: Girls Day. Mädchen Zukunftstag. Evaluationsergebnisse 2004. Hg. V. Frauen geben Technik neue Impulse e.V., Bielefeld 2005.
Wollstaedt, Jutta: Girls’s Day – Eine Institution in Gelsenkirchen (S. 119 - 123)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006. PDF-Download

Boys Day
Das männliche Pendant erfreut sich inzwischen ebenfalls großer Beliebtheit. Es
geht um Berufsalternativen für Jungen, z. B. in sozialen Bereichen.
Pilotprojekt: Neue Wege für Jungs
Weitere Details unter www.neue-wege-fuer-jungs.de (Materialien für den Unterricht, good practice-Beispiele, Expert/innen-Pool)

Inländer/Ausländer

Sprachförderung für Kinder und Jugendliche insbesondere Migranten:
Hauptschule Eppmannweg, Gelsenkirchen UNESCO-Projektschule Gesamtschule Ückendorf: "Sprachförderung von Migrantenkindern", u.a. Elterncafé und Deutsch für Mütter

Stadt Gelsenkirchen: Modellprojekt im Elementar- und Primarbereich (RAA)

Verbesserung der Ausbildungssituation junger MigrantInnen durch Akquise von Betrieben die Migranten gehören. (Obwohl fast 300.000 Unternehmen von ausländischen Selbständigen geleitet werden, bilden nur rund drei Prozent der Betriebe aus  

  • Ausbildung der Ausbilder organisieren, in Kooperation mit der örtlichen IHK
  • Ausbilderarbeitskreise einrichten
  • Ex-Azubi-Stammtisch einrichten
  • Elternabende zur Berufsorientierung

Literatur: Petra Fie (Hg.). Wie Eltern Schule mitgestalten können. Mülheim/Ruhr 2006.
Ergin, Bora: Jugendliche mit Migrationshintergrund zwischen Schule und Beruf (S. 129 - 135)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006.
PDF-Download
Weiterführende Informationen: Koordinierungsstelle Ausbildung in ausländische Unternehmen www.KAUSA.de

Zusammenarbeit mit der Arbeitsverwaltung

Berufsfindungs- und Ausbildungsberatung
Einzel- und Gruppenberatung durch Berufsberater

BIZ-Besuche
Der Besuch des BIZ (Berufs-Informations-Zentrum) ist für alle SchülerInnen der obligatorisch. Hier werden sie entweder von MitarbeiterInnen des Arbeitsamtes über Ausbildungsmöglichkeiten und vieles mehr informiert. Die SchülerInnen können sich aber auch individuell vertiefend mit bestimmten Berufsfeldern oder Berufen an Hand von entsprechendem Material beschäftigen.
Weiterführende Informationen unter www.arbeitsagentur.de

Infobroschüre "Ausbildung und Schule Beruf Regional"
Die Broschüre enthält einen Berufswahlplan, Angebote der Berufsberatung, der Betriebe und Berufskollegs, sowie weiterführender Schulen und über die regionalen Chancen für Ausbildungsstellen.

Zusammenarbeit mit Gewerkschaften

Linktipps

  • www.dgb-emscher-lippe.de
  • www.datgeht.de: Hier finden sich Weblogs, in denen junge Menschen sich austauschen können über ihre persönlichen Erfahrungen beim Übergang Schule und Beruf in der Ausbildung und in der Berufsschule.
  • www.doktor-azubi.de: Stress in der Ausbildung? Stress in der Schule? Doktor Azubi hilft! Wir sind für dich da! Wir sagen dir konkret, was geht! Wir setzen alles daran, gemeinsam mit dir Lösungen zu finden. Schnell, unbürokratisch und kostenlos
  • www.dgb-jugend-nrw.de: Berufswahlportal
  • www.perspektive-plus.de ist ein Projekt der verdi-Jugend. Hier sind Bausteine für den Unterricht und für Projektwochen zu finden.
  • www.workshop-zukunft.de: DGB-Lernwelt zur Berufsorientierung.

Literatur: Das Schwarzbuch Ausbildung. 77 Fälle aus der Praxis der Online-Beratung.
Verdi@school, Konzeptordner für die Berufsschule. Über Bastian Prange, ver.di Emscher-Lippe, Tel. 0209/940 9449, werden Seminar für 8./9. Schuljahr und Oberstufen angeboten.

Seminare für Jugendliche
Das DGB-Haus-der-Jugend in Gelsenkirchen kooperiert mit verschiedenen Schulen in Gelsenkirchen, bietet Seminare zum Thema an.
Literatur: Müller, Peter: Studien- und Berufsvorbereitung am Grillo-Gymnasium, Gelsenkirchen – Ein Konzept (S. 21 - 39)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006. PDF-Download

Zusammenarbeit mit Kammern und überbetrieblichen Institutionen

  • Lehrstellenbörse:  z. B. BUZ und Markt der Bildung auf der Gelsenschau
  • Ausbildungsberater/innen
  • IHK-Bus
  • Literatur: handwerk: das passt! CD-Rom bei der Handwerkskammer Münster (Tel. 0251/705-1758), Infos zu Berufsbildern, Ausbildungs-Karrierechancen, Ausbildungsbetrieben.

Zusammenarbeit mit Universitäten

Bildungs- und Schullaufbahnberatung
Wesentliche Aufgabe von Berufsberatung, Studienberatung und Schullaufbahnberatung ist es, in enger Kooperation durch frühzeitige und umfassende Angebote die Berufswahl und den Weg junger Menschen durch das Bildungssystem in das Beschäftigungssystem zu begleiten und eine adressatengerechte Orientierungshilfe zu leisten.

Fach(Hoch)schultage – Tag der offenen Tür
Hier lädt die Fachhochschule oder die Universität Schüler und Schülerinnen ein, sich vor Ort über das jeweilige Fachstudium und das Studentenleben zu informieren.
Vorträge über einzelne Studiengänge v. Fachvertretern in den Schulen. Ebenso wie die Vertreter verschiedener Berufe informieren sie über unterschiedliche Studiengänge und deren Berufsaussichten in der Schule.

Studierende berichten in ihrer alten Schule
Ehemalige berichten über Studium und die Universität.

Schnupperstudium
Ein Schnupperstudium oder eine Sommeruniversität speziell für Mädchen bieten einige umliegende Universitäten in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik an: Fachhochschule Gelsenkirchen

Zusammenarbeit der abgebenden Schulen mit Berufskollegs

Bildungs- und Schullaufbahnberatung
Wesentliche Aufgabe von Berufsberatung, Studienberatung und Schullaufbahnberatung ist es, in enger Kooperation durch frühzeitige und umfassende Angebote die Berufswahl und den Weg junger Menschen durch das Bildungssystem in das Beschäftigungssystem zu begleiten und eine adressatengerechte Orientierungshilfe zu leisten.

Hospitationen und Praktika

von Schülerinnen und LehrerInnen in Berufskollegs

Informationen über Anforderungsprofile und Ausbildungen der Berufskollegs

Informationsaustausch zwischen abgebenden Schulen und Berufskollegs

Zusammenarbeit von Schule, Eltern und Betrieb

Gesamtschule Berger Feld Gelsenkirchen
wechselseitige Erziehungsvereinbarungen von Beginn der Schulzeit führen zu verantwortlicher Zusammenarbeit im Übergang Schule und Beruf, besonders bei Jugendlichen, die Schwierigkeiten haben den HS-Abschluss zu erwerben. 40 % Migranten, insgesamt 40-50 % eines Jahrgangs werden in ein reguläres Ausbildungsverhältnis übernommen.

(BIZ)-Elternabende zur Berufsorientierung
Gegebenenfalls auch gemeinsam mit Betrieben

Vorstellung/Prämierung der Praktikumsberichte
Grillo-Gymnasium, Gelsenkirchen

Informationsmaterialien für Eltern und Einzelgespräche
Teilnahme an Betriebserkundungen und Infobörsen

Elternpass zur Berufswahlorientierung
Literatur: Görtz-Brase, Karin; Hüser, Heinz: Zum Einfluss von Eltern auf das Berufswahlverhalten von Jugendlichen (S. 277 - 295)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006. PDF-Download

Shadowing
Besuch der Eltern im Betrieb, aus USA kommende Idee, die Kinder erstmalig mit der Arbeitswelt bekannt zu machen

Mentoring-Programme und Ausbildungspatenschaften
Kath. Arbeitnehmer Bewegung Recklinghausen, Referat Kirche und Arbeitswelt, Martin Merkens
Weitere Details unter www.bistummuenster.de/arbeitswelt
Ausbildungspatenschaften Gelsenkirchen: Marit Rullmann, Mrullmann(at)DGB-Bildungswerk-NRW.de
Literatur: Merkens, Martina: Ausbildungspatenschaften, mehr Hilfe für Einzelne … (S. 145 - 153)  in Übergang Schule und Beruf: Aus der Praxis für die Praxis – Region Emscher-Lippe, Recklinghausen 2006 PDF-Download

Finanzierung, Kooperation, Akquise von Drittmitteln

Förderverein der Schule

Unterstützung durch Stiftungen:
Gelsenwasser, Robert-Bosch-Stiftung s. Heinrich-Kielhorn-
Schule;

Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden:

z. B. Jugend in Arbeit

Literatur: Schulsponsoring heute. Ein Leitfaden. Download: www.learn-line.de

Evaluation und Qualitätssicherung

Statistik über Schulabgänger mit und ohne Ausbildungsplatz;

Statistik zum Übergang an weiterführende Schulen, Universität,

Regelmäßige Befragungen von Schülern, Eltern und Betrieben